ogsa-Tagung „Gefährdete Demokratie, Exklusion und Soziale Arbeit“

Unter dem Titel „Gefährdete Demokratie, Exklusion und Soziale Arbeit“ findet vom Mo, 18. bis Di, 19. März 2019 die 4. Tagung der ogsa an der FH Salzburg statt. Auf der Website http://www.ogsa.at/tagung2019 sind alle Informationen zum Tagungsprogramm, zu den Teilnahmegebühren, Anreise und Übernachtung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung! Early-bird-tickets noch bis 15.2. möglich!
 
Im Rahmen der Tagung wollen wir auch zum Symposium der AG „Sozialer Raum“ am 19.3. herzlich einladen:
 
10.00- 11.15
Die Relevanz der Empirie für raumbezogenes Arbeiten
mit Manuela Brandstetter
 
11.15-12.30
Wohnraumversorgung in der wachsenden Stadt
Diskussion mit Kolleg*innen aus der Wohnungslosenhilfe und der Stadtteilarbeit 
 
Das Symposium gliedert sich in zwei Teile:
 
Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit der Relevanz der Empirie für raumbezogenes Arbeiten. Manuela Brandstetter wird Erkenntnisse aus ihrer Habilitationsschrift zu organisationspädagogischer Gestaltung von Jugendarbeit in ländlichen Gemeinden vorstellen und zur Diskussion stellen.
 
Im zweiten Teil setzen wir uns mit den Herausforderungen auseinander, Menschen in der wachsenden Stadt mit Wohnraum zu versorgen. In einer Podiumsdiskussion werden wir die Situation mit Blick auf österreichische Städte analysieren und Konsequenzen für die soziale Arbeit herausarbeiten.
Diskussion mit
 
Roswitha Harner, Referentin Grundlagen & Innovation, neunerhaus und Referentin im Projekt „Wohnen für Alle. Leistbar. Dauerhaft. Inklusiv“ der BAWO Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe
 
Katharina Kirsch-Soriano da Silva, Leiterin der Stadtteilarbeit der Caritas Wien
 
Christian Reisinger, Bewohnerservice Lehen der Stadt Salzburg
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Wohnen unter Druck: call noch bis 28.2. offen

Bis 28.2.19 können noch papers zum Thema „Wohnen unter Druck“ eingereicht werden.

Die INUAS International Conference 2019 „Wohnen unter Druck. Dynamiken zwischen Zentren und Peripherien“ wird am 04.-06. November 2019 auf der FH Campus Wien stattfinden.

Wir freuen uns auf papers aus Wissenschaft, Praxis und sozialen Bewegungen.

Einreichungen in Deutsch oder Englisch sind möglich.
weiter Informationen: https://www.fh-campuswien.ac.at/index.php?id=2147475

Call for papers, projects and interventions – INUAS International Conference 2019 – FH Campus Wien
http://www.fh-campuswien.ac.at

privater Sicherheitsdienst reguliert öffentliche Wiese

Dank Standard (Vanessa Gaig) ist es jetzt öffentlicher: die Kaiserwiese ist die erste EPK-Fläche in der Verwaltung des Stadtgartenamts (MA 42), auf der ein privater Sicherheitsdienst das Verhalten von Menschen reguliert. Zweierlei Aspekte sind dabei besonders bemerkenswert:

1. das Abrücken der Wiener Stadtverwaltung und -politik von ihrer bisher praktizierten Haltung, dass der öffentlicher Raum für alle uneingeschränkt zugänglich sein soll – besonders auch für die Menschen, die den öffentlichen Raum besonders brauchen: Diese Entscheidung führt dazu, dass nicht nur die Polizei als einziges Gewaltenmonopol in öffentlichen Bereichen ein Mandat hat, sondern auch eine private Sicherheitsfirma.

2. eine weitere Kommerzialisierung öffentlicher Räume: diese Praxis der Festivalisierung und des Stadtmarketings ist zwar nicht neu (siehe Rathausplatz und Erklärung der Stadtforscherin Cornelia Dlabaja im Standard), aber eine öffentliche Wiese für die Vermarktung einer privaten Gesellschaft, der Prater GmbH zu überlassen, stellt einen Paradigmenwechsel dar. Etwas polemisch ausgedrückt, entzieht die Wiener Sozialdemokratie „dem Volk“ zu Gunsten einer Kommerzialisierung den freien Zugang zu einer Wiese , die der Kaiser in der Vergangenheit dem Volk übergeben hat…

Die Initiative „Kaiserwiese für Alle“ wehrt sich gegen diese Entwicklungen:
https://kaiserwiese.wordpress.com/
https://www.facebook.com/groups/kaiserwiesefueralle/

Auch die die Grüne Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger stellt sich gegen diese Entwicklungen, die nicht rechtskonform sind, wie Daniel Ennöckl, Professor am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Wien im Standard sagt.

Mehr zum Thema auch in einem Beitrag von Wien Heute (mit anschließenden auch interessanten Interview mit Bürgermeister Michael Ludwig v.a. zum „Wien-Bonus“):
https://tvthek.orf.at/profile/Wien-heute/70018/Wien-heute/14000396/Ausweitung-des-Alkoholverbots/14425002?fbclid=IwAR0iVM3uhuUI8a1fQqhgkNUtJPTmR8zgCHxr6teODhLt5lvIfV1D_gwTs0Y

https://derstandard.at/2000092742309/Betteln-und-Herumlungern-in-Wiener-Volksprater-verboten?ref=article&fbclid=IwAR36f0Z0tvPvVbh__FK_U3w5vcuIhp4NbWoMqwawo5LJubuEYsvJLs3EvG0

cfp: Wohnen unter Druck. Dynamiken zwischen Zentren und Peripherien.

Die INUAS International Conference 2019 Wohnen unter Druck. Dynamiken zwischen Zentren und Peripherien. Housing under Pressure. Dynamics between Centers and Peripheries wird am 04.-06. November 2019 auf der FH Campus Wien stattfinden.

Wissenschaftliche Abstracts, Papers zu Projekten sowie Exkursionen oder Interventionen, die im Rahmen der internationalen und interdisziplinären Konferenz stattfinden bzw. präsentiert werden können, sind bis 31.1.19 einzureichen!

Einreichungen in Deutsch oder Englisch sind möglich.

Jahrestagung der Sektion Stadtforschung der ÖGS

Sehr interessanter Tage bei der Jahrestagung der Sektion Stadtforschung der ÖGS – aber auch sehr erfrischend, auf junge und kritische Kolleg*innen zu treffen und sich zu Stadtforschung aus einer Ungleichheitsperspektive auszutauschen – Gratulation für die gelungene Tagung Raphaela Kogler und Alex Hamedinger!
hier gibts übrigens auch Infos zur sehr interessanten Ringvorlesung
„GENTRIFIZIERUNG IN WIEN. PERSPEKTIVEN AUS WISSENSCHAFT, PRAXIS UND POLITIK“